Jessica Rühmann
ja/nein/vielleicht
Freitag, 16. Oktober bis Sonntag, 08. November 2026
Zwischen Ja und Nein öffnet sich ein Raum – das Vielleicht. Ein Moment des Innehaltens, in dem nichts entschieden ist und vieles möglich bleibt. Die Aalener Künstlerin Jessica Rühmann (*1980) bewegt sich mit ihrer Malerei genau in diesem Zwischenraum.
Ihre Arbeiten entstehen aus Spontanität und Intuition. Linien, Gesten und abstrakte Formen tauchen auf, werden übermalt, verschoben oder wieder aufgelöst. Flächen verdichten sich, Fragmente verschwinden und tauchen erneut auf. Die Bilder befinden sich in einem fortwährenden Prozess des Werdens. Eindeutige Aussagen vermeidet die Künstlerin bewusst. Stattdessen öffnen sich Räume für eigene Deutungen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, über die eigene Wahrnehmung nachzudenken: über schnelle Antworten ebenso wie über Momente des Zögerns. Unsicherheit nicht als Mangel zu begreifen, sondern als produktiven Zustand – als Ort, an dem Gedanken, Bilder und Bedeutungen neu entstehen können. Denn manchmal liegt die spannendste Möglichkeit nicht im Ja und nicht im Nein – sondern im Vielleicht ...
Kunsthistorikerin Dr. Renate Miller-Gruber führt in die Ausstellung ein.
Öffnungszeiten
Samstag 13:00 – 17:00 Uhr
Sonn-/Feiertag 11:00 – 17:00 Uhr
Vernissage Freitag, 16. Oktober, 19:00 Uhr
Finissage Sonntag, 08. November, 15:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei